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Kann man Worte eigentlich recyceln?

Vor einiger Zeit bin ich auf die sogenannten "Blackout Poems" des Autors und Illustrators Austin Kleon gestoßen. Auf Instagram habe ich seit dem immer mal wieder zwischendurch eigene Versuche veröffentlicht. Die Idee dabei sit, dass man sich einen beliebigen Zeitungsartikel vornimmt und aus Wörtern, die man spannend findet, einen neuen Satz entstehen lässt. 

Hier mal eine kleine Auswahl:

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Ich fand Wege auf meinem T-Shirt in eine Zwischenwelt. Nicht da, sondern noch zwischendurch. Zwischen Himmel und Erde.
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Geschichte über Liebe. Der Plot: Zwei Menschen.Liebe. Abspann.
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Man müsste Glück heute gesungen haben.
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Ich dachte bereits, wie es scheint, ist Gott wahrscheinlich eingeschlafen.

Oft machts einfach nur Spaß. Manchmal entwickelt sich aus so einem Satz aber auch ein spannender Gedanke, wo auch immer der dann hinführt. 

Austin Kleon hat übrigens zwei sehr inspirirende und dazu wundervoll illustrierte Bücher zum Thema Kreativität veröffentlicht. Sehr zu empfehlen: 

1. Steal like an artist

2. Show your work

Außerdem habe ich diese Woche einen Podcast gehört, wo er zu Gast war. Wer des Englischen halbwegs mächtig ist und Bock auf ein Gespräch über Kreativität, Gemeinschaft, gegenseitige Inspiration und Zusammenarbeit mit anderen Künslern hat, der höre mal in die Folge von CREATIVE PEP TALKS rein.