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In deinen Händen

 

In deinen Händen 

liegen Welten,

die du formst, 

indem du sprichst. 

 

Hoffnung, dass

aus den Erwähnten

nichts vertropft

versehentlich. 

 

_

 

Als das Licht ankam,

folgte der Schatten 

auf dem Fuß.

Und du sagtest,

das sei gut.

 

Absurd

 

Aber liegt nicht in jedem von mir erdachten Romanschurken

auch ein Schattenstück meines eigenen Abgrunds?

 

Sagt das was über dich?

Oder nur über uns? 

 

Und vielleicht haben deshalb alle ständig Angst vor diesem Zorn.

Denn wird die hohle Hand zur Faust, 

wär’ der Kreis darin verloren. 

 

_

 

Wenn alles sich ändert, 

fällt nichts sehr ins Gewicht.

Verändere ich mich?

Oder die Sicht sich? 

Oder die Sicht mich? 

Letztendlich

ist nichts 

letztendlich

außer

Erkenntnis,

die trotzdem begrenzt ist.

Letztendlich

ist nichts

unendlich.

 

Nur Du.

 

Und oft tröstet das.

Und manchmal macht es mich ängstlich.

Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein
— Die Bibel, Jesaja 40,15
Go then. There are other worlds than these.
— Jake Chambers - The Dark Tower - Stephen King
Illustration: Patricia Tarczynski

Illustration: Patricia Tarczynski