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Am Anfang war das Wort Teil 1

Ein kleines Gedicht übers Schreiben, die schöpferische Kraft der Worte und der Geburt von Textgedanken. Dieses Gedicht ist der erste Teil einer kleinen Blogtrilogie zum Thema "Worte". 

 

1.

Komm, lass Gedankenfetzen fliegen,

wie Melodien - unkomponiert, 

die sich sanft über Schranken wiegen.

Verstands Armee stur patrouilliert,

wo Küstenwellen von Gesehenem

an Wörterfelsenstrände spült. 

 

2.

Was du sagst, küsst mein Verstehen.

Und was du zwischen Zeilen schweigst,

spinnt mir Spielfilm lange Szenen, 

stumme Farben in schwarzweiß.

Du bist so unerreichbar schön. 

Obgleich du’s nicht zu wissen scheinst. 

 

3.

Tintentropfen trotzen Trübsinn.

Beschwingte Striche streicheln weich

nackte Zeilen auf deinem blüten-

weißen, ganz und gar entblößten Leib.

Wenn wir uns dieser Art berühren,

entfällt mir jedes Wort für Zeit. 

 

Nächste Woche werde ich dann ein bisschen was zu dem überaus faszinierenden (für mich zumindest) Gedanken schreiben, dass der biblische Schöpfungsakt mit gesprochenen Worten Gottes beginnt. Und auch die Menschwerdung Gottes wird im 1. Kapitel des Johannes Evangeliums ja damit geschrieben, dass ausgerechnet das Wort Fleisch bzw. Mensch wird. Aber dazu nächste woche mehr....

SOUNDTRACK DER WOCHE 

Ich werde ab dieser Woche übrigens versuchen regelmäßig eine kleine Playlist zu basteln. Einfach ein paar Songs, die ich aktuell geil finde und die mein Soundtrack der Woche sind. Hier ist Teil 1: